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Eine Einrichtung der Selbständigen Evangelisch - Lutherischen Kirche (SELK)
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Der Buddhismus


Der Buddhismus ist eine von Buddha (550 - 470 v. Chr.) in Nordostindien gestiftete Religion. Buddha (ursprgl. der Prinz Siddharta oder Gautama), seine Lehre (Dharma) und die Gemeinde (Sangha) sind die Fundamente des Glaubensgebäudes.

Mittelpunkt des Buddhismus ist die Lehre von den vier heiligen Wahrheiten: vom Leiden, von der Ursache des Leidens, der Aufhebung und dem Weg, der zur Leidensaufhebung, zur vollkommenen Versenkung führt. Dieser »edle achtfache Weg« heißt: rechte Anschauung und rechtes Wollen, rechtes Reden, rechtes Handeln, rechtes Leben, rechtes Streben, rechtes Denken, rechtes Sichversenken. Unter »Leiden«, von dem der Buddhismus erlösen will, versteht man nicht das äußere Ungemach des Lebens, sondern die Gesamtheit des als religiöses Unheil angesehenen individuellen Daseins der Kreaturen, die dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburten unterworfen sind. Heilsziel ist das Eingehen des einzelnen in das absolute Ruhesein, das Nirwana, aus dem es keine Rückkehr in ein individuelles Dasein gibt.Der Buddhismus wurde als Mönchs- und Nonnenreligion begründet (Forderungen der Armut, Ehelosigkeit, Friedfertigkeit), für die Laienanhänger galten die fünf Verpflichtungen: nicht zu töten, nicht zu stehlen, nicht zu lügen, nicht die Ehe zu brechen, keine berauschenden Getränke zu genießen.

Der Urbuddhismus wird Hinajana (»Kleines Fahrzeug«) genannt. Verbreitung: Ceylon, Burma, Thailand, Laos, Kambodscha. Zu Beginn der christlichen Zeitrechnung entstand im Norden Indiens ein neuer Zweig des Buddhismus, das Mahajana (»Großes Fahrzeug«), mit einer Milderung der strengen Regeln. Buddha selbst wurde zur Gottheit neben zahlreichen Bodhisattvas, die kultisch verehrt wurden. Verbreitung: Nepal, Vietnam, China, Korea, Japan, in der Sonderform des Lamaismus: Tibet, Mongolei. Das Oberhaupt des Lamaismus, der Dalai Lama, wurde durch sein unfreiwilliges Exil zu einem recht erfolgreichen Botschafter dieser Variante des Buddhismus. Viel stärker als der Hinduismus fasziniert der Buddhismus etliche Menschen in Europa.

Eine Sonderform stellt auch die Amida-Schule des Buddhismus dar, die ihre Wurzel in China und Japan hat. Diese Schule lehrt, dass kein Mensch aufgrund eigener Leistungen oder Meditation Erlösung erfahren kann. Er ist vielmehr auf die gnädige Zuwendung des Amida -Buddha angewiesen. Dieser legte in der Vorzeit ein Gelöbnis ab, dass jeder, der seinen Namen anruft, gerettet wird.

Übersicht:

  1. das Judentum oder das Volk Israel
  2. der christliche Glaube
  3. der Islam
  4. der Hinduismus
  5. der Buddhismus
  6. der Konfuzianismus
  7. der Taoismus
  8. der Schintoismus









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Pfarrer Andreas Volkmar, (Bielefeld).
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